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Versus [ lat. gegen, im Gegensatz zu… ] „Bagpipe with distortion guitars should be forbidden by law! “
Alles begann sich im Brühler JuZe zu formieren. Dennis (Viel Gesang, Gitarre, Dudelsack) Ruben (Gesang, Schlagzeug) und André (Mal mehr, mal weniger Gesang, Bass) hatten überaus große Lust, musikalisch etwas auf die Beine zu stellen, eine Aussage zu machen, ja und ihren teilweise gemeinsamen Musikgeschmack, der sich in der Richtung Punk Rock traf auszuleben. Doch was ist das, Punk? Für viele eine unterschiedliche Facette. Für Versus jedenfalls gab es keine Musik ohne Attitüde. Jenseits von aufgedrückten Stempeln!
Wenn jemand einen Stempel braucht, so KANN
man dies als englischsprachigen Polit-Pogo-Punk mit sporadischem Dudelsack aus
der Umgebung Köln bezeichnen. Im Brühler Jugendzentrum fing die Sache also an! Ruben, Dennis und André waren Freunde, die die Instrumente in die Hand nahmen, und die Peer-group ´Band´ gründen wollten. Das Brühler JuZe bot neben Konzerten, auch ein angenehm siffiges Ambiente an Proberäumen. Alle drei besaßen schon so was wie musikalische oder brachiale Erfahrung, mit teilweise heute noch aktuellen Bandprojekten, wie z.B. ´KSP´, ´Frau Aal´, ´Auweia!´ oder der Mittelalterband ´Imbellicus Animo´. Da Dennis in dieser auch Dudelsack spielt, dauerte es nicht lang, bis auch dieser Ab und An zum Einsatz kam. Und so entstand dann auch das Besondere, das I-Tüpfelchen der Band. Es entstanden erste Lieder, wie ´This time is yours´ und ´Just one step´, ´Virus Warning!´, oder ´What they say´ und am 11.10.2003 gab es in Brühl das erste Konzert, bei dem der Startschuss für die Band fiel. An diesem Abend, am allerersten Konzert, entstand das ´Live-Demo´.
Doch Versus wollten nicht nur Konzerte
spielen, sondern auch Zeichen setzen. Sie wollten
Anfang 2005 erschien die erste Debüt Vinyl-Platte auf den Labels ´Maniac Attack Records´ und ´Terrortubbies Records´, die nach wie vor viele Leute begeistert. In Köln ist das unkommerzielle, politisch aktive und alternative Kulturangebot sehr schwach vertreten. Immer mehr Läden, die in diese Richtung gehen, müssen schließen. Die Repression des Staates wird immer größer und die linke Szene immer schwächer. Und das nicht nur in Köln! Aus dieser Wut und als Ansporn gedacht entstand das Lied ´Hands off of our clubs´. Dieses Lied sollte als Drohung gelten! „… If you close a club, the next one will arise!“.
Nun, damit hat Versus sicherlich nichts gemeinsam und es kam die Abrechung und damit die verbundene Abgrenzung mit dem Lied „I am so sorry!“. Kein United! „Wir haben nichts mit euch gemeinsam!“ Dieses Lied wurde schon mit anderen auf verschiedenen Samplern veröffentlicht. Der Text wurde mit einem Artikel im befreundeten Fanzine ´Human Parasit´ abgebildet, der dieses Problem thematisierte. Da André über Spanischkenntnisse verfügt, wollte man sich mit dem Song ´Qué lastima´ auch mal in einer anderen Sprache äußern. Inzwischen spielten Versus schon einige erfolgreiche Konzerte mit Bands, wie z.B. 1982, Aggra Makabra, Back Chats, Bad Blood, Bombenalarm, Contempt, Drongos for Europe, Estrella Negra, Harnleita, Inner Conflict, Kaput Krauts, Los Fastidios, Molotov Cocktail, Molotow Soda, Nein Nein Nein, Pascow, Pestpocken, Rawside, Rejected Youth, Restarts, The Vaders, The Vageenas, Tut das Not.
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